Startseite Studien - Daten - Fakten
 

Suche: 


Zukunft der Online-Mafo
Zukunft der Online-Mafo

Online Marktforschung: Status Quo und Zukunft

Neuer Trend...

Neben etablierten Marktforschungsmethoden erobert sich langsam aber sicher auch die Online-Marktforschung ihren Anteil am großen Marktforschungsmarkt. Die umfassende Revolution, die vor dem Platzen der DotCom-Blase von den Herausforderern der "New Economy" ausgerufen wurde, ist zwar ausgeblieben, denn noch immer beträgt der Umsatzanteil der Online-Marktforschung am gesamten Marktforschungskuchen nur etwa ein Prozent.

Doch der Anteil der Online-Marktforschung am Gesamtmarkt wird in den nächsten Jahren rapide steigen. In der ZEIT (43/01) schätzt Konrad Zerr/FH Pforzheim: "Pessimisten gehen bis 2005 von etwa 10% des Gesamtmarktes aus, Optimisten glauben an 50%. Das Internet könnte den Marktforschungsmarkt mindestens so stark revolutionieren wie seinerzeit das Telefon.?

... im traditionellen Umfeld

Doch ebenso wenig wie es Institute gibt, die ausschließlich Telefonumfragen anbieten, wird es auf Perspektive reine Online-Institute geben. Denn mehr und mehr verschmelzen klassische und Online-Marktforschung miteinander zu einem sinnvollen Ganzen. Während Online-Panels und Online-Befragungen vor wenigen Jahren noch von den alteingesessenen Marktforschungsinstituten als unseriös verpönt und abgelehnt wurden, gibt es heute kaum mehr einen traditionellen Anbieter, der nicht auch das Medium Internet für die Marktforschung nutzen würde.

Ein praktisches Beispiel für einen Methodenmix erwähnt Manfred Tautscher, GF von Integral: "Zukunftsträchtig ist eine Kombination aus Telefon- und Online-Interviews, bei denen der Gesprächspartner am Telefon eingeladen wird, eine URL zu besuchen." (BESTSELLER 7-8/01 im Rahmen eines umfangreichen Österreich-Reportage zum Thema Online-Mafo).

Diskussionen zur Methodologie ...

Die Methodenstreitigkeiten sind zwar leiser geworden, doch ganz verstummt sind sie - zum Teil zu Recht - noch nicht. Denn
solange die Internetpenetration - streng genommen - nicht 100% beträgt, können klassische Marktforschungstools nicht zu hundert Prozent ins Web übertragen werden, da die Grundvoraussetzung jeder seriösen Analyse, die Repräsentativität der Stichprobe, nicht gewährleistet ist. Einen Grundsatzartikel zu diesem Thema finden Sie hier

... und zur Panelrekrutierung

Ein ebenso heiß diskutiertes Thema ist die Problematik der Panel-Rekrutierung. Denn im Unterschied zur traditionellen Marktforschung, wo der Studienleiter aus einer definierten Grundgesamtheit eine Stichprobe zieht, reklamieren sich Panelisten selbst in die Umfragepools. Welche Konsequenzen sich in der Praxis daraus ergeben, hängt ganz von den Voraussetzungen und den Details der Rekrutierung ab. Die übliche und am einfachsten durchführbare Methode ist die Rekrutierung über Websites - dabei beschränkt sich das potentielle Panel aber ausschließlich auf Internet-User und damit - z.B. in Österreich - auf knapp 50% der Gesamtpopulation. Ein Artikel aus der Fachzeitschrift Planung und Analyse behandelt die Frage, ob ergänzende Offline-Rekrutierung eine signifikante Qualitätsverbesserung darstellt. Sie können diesen Artikel rechts oben downloaden.

Für welche Gebiete können Unternehmen also Online-Marktforschung nutzen, welche Anbieter und Methoden gibt es und wo sind die Vor- und Nachteile? Diese Fragen sollen im Themenschwerpunkt "Online-Mafo: Status Quo und Zukunft" dokumentiert und diskutiert werden. Erfahrungen aus dem praktischen Geschäftsleben sollen dabei ebenso berücksichtigt werden wie Forschungsprojekte und Fallstudien aus dem universitären Bereich. So werden Experten aus Mafo-Instituten ebenso zu Wort kommen wie z.B. Studenten im Online-Mafo-Forum.

Kommentare

Antworten

Onlinebefragungen

von Norbert Nihil [01.06.2002 00:24]

Ich wurde so eben von Marketagent über Bankenwerbung befragt. Der Fragebogen ist derartig laienhaft und unprofessionell: Das programm akzeptiert nicht, dass man die Werbung nicht kennt, dass man sich an keine werbende Bank erinnern kann, zwingt zu einer Antwort, damit die Befragung fortgesetzt werden kann, stellt MF-Behauptungen auf, die alle auf mich nicht zutreffen, will diese Tatsache aber nicht akzeptieren. Wenn so Onlineforschung betrieben wird, dann danke nein!!! Hier fehlt es offensichtlich an Fachwissen und Gespür für Fragebogentechnik. Und auch die technische Umsetzung ist miserabel.
Neugierig geworden, habe ich mich über Adressenpool und fertige Studien etwas informiert. Ein Beispiel für eine fertige Studie: http://www.marketag...D=Frameset.ReadyStudies
Mafoinsider können über so etwas ... nur staunen!


 
Login:




(c) Verlag Franz   Impressum | Design by Ronald Haider