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"Ehrlichkeit" bei Interviews

von Sebastian Räuchle

Da einige Freunde und Bekannte von mir schon häufiger in diversen Call-Centern gearbeitet haben, habe ich die Erfahrung gemacht, daß es viele Interviewer mit der Ehrlichkeit nicht so genau nehmen.
Da viele dieser Interviewer aufgrund der Anzahl der geführten Interviews entlohnt werden, erhielt ich öfter Anrufe in denen ich gefragt wurde, ob diese Freunde/Bekannten nicht schnell mal einen Fragebogen für mich ausfüllen könnten.

Daher meine Frage (richtet sich hauptsächlich an Leute, die auch einmal Interviewer waren/sind):
Ist so ein Verhalten üblich? Inwiefern wird von den Instituten darauf geachtet, daß die Interviewer korrekt arbeiten?



Comments

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AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by sarah matzinger

ich denke, dass es sehr schwierig ist die einzelnen Interviewer bei ihrer Arbeit zu überprüfen. Deshalb ist es den meisten Instituten auch gar nicht möglich auf korrektes Verhalten bei den diversen Interviewern zu achten. Jedoch finde ich sollte jedes Institut eine gute Einführung für die Einzelnen machen um Fehler aufgrund Unwissenheit zu vermeiden. Die Ehrlichkeit der einzelnen Interviewer kann man weder schulen noch genau überprüfen.

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Birgit Parade

Hi!

Hab auch einige Freunde die als Interviewer arbeiten. Und hab auch gehört, dass dies eine beliebte Praxis ist, die Anzahl der Interviewbögen zu steigern.

Ich glaub das große Problem ist die Bezahlung. Da die Leute pro Fragebogen und nicht nach der gebrauchten Zeit bezahlt werden, kann es passieren, dass ein sehr schlechter Stundenlohn gezahlt wird. Denn wenn die Leute einige Menschen nicht erreichen oder sich Personen nicht bereit erklären Frage und Antwort zu stehen, dann kostet das die Interviewer auch Zeit, die sie jedoch nicht bezahlt bekommen. Naja und ich glaub um dann doch ein wenig mehr zu verdienen greifen viele auf das Selbstausfüllen von Fragebögen zurück.

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Carola Kilga

Die "Ehrlichkeit" der Interviewer korreliert meiner Ansicht nach mit der gesunkenen Bereitschaft der Interviewten, sich interviewen zu lassen. Wenn nämlich ein jeder, der angerufen/auf der Strasse angesprochen/etc. wird, bei diversen Umfragen teilnehmen würde, hätten die Interviewer gar keinen Grund mehr, Fragebögen selbst auszufüllen.
Und woran liegt es, dass diese Teilnahmebereitschaft gesunken ist bzw. weiter sinkt? Vielleicht daran, dass viele Befragte sich vor einem vermeintlichen Eingriff in ihre Privatsphäre fürchten. Oder daran, dass sie den Sinn/Wert einer Umfrage nicht erkennen, weil man ihnen den Sinn teils gar nicht mitteilt. Umfragen scheinen einen sehr schlechten Ruf zu besitzen - viele meiner Bekannten bezeichnen Umfragen als "sinnlos", "langweilig", "nutzlos" und "pure Zeitverschwendung". Und ob Incentives solche Eindrücke wirksam entkräften können, scheint mir fraglich.

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Carola Kilga

Die "Ehrlichkeit" der Interviewer korreliert meiner Ansicht nach mit der gesunkenen Bereitschaft der Interviewten, sich interviewen zu lassen. Wenn nämlich ein jeder, der angerufen/auf der Strasse angesprochen/etc. wird, bei diversen Umfragen teilnehmen würde, hätten die Interviewer gar keinen Grund mehr, Fragebögen selbst auszufüllen.
Und woran liegt es, dass diese Teilnahmebereitschaft gesunken ist bzw. weiter sinkt? Vielleicht daran, dass viele Befragte sich vor einem vermeintlichen Eingriff in ihre Privatsphäre fürchten. Oder daran, dass sie den Sinn/Wert einer Umfrage nicht erkennen, weil man ihnen den Sinn teils gar nicht mitteilt. Umfragen scheinen einen sehr schlechten Ruf zu besitzen - viele meiner Bekannten bezeichnen Umfragen als "sinnlos", "langweilig", "nutzlos" und "pure Zeitverschwendung". Und ob Incentives solche Eindrücke wirksam entkräften können, scheint mir fraglich.

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Dagmar Thenner

Hallo zusammen!

Also erstens glaube ich auch, daß es eine ziemlich weit verbreitete Praxis ist, sich durch das nicht ganz korrekte, das heißt ehrliche Ausfüllen der Fragebögen durchzuschwindeln, um die Vorgabe in der Zeit erfüllen zu können. Hier kann ich nur dem beistimmen, daß dies mit der Bezahlung zusammenhängt, die ja nicht immer ganz fair ist.
Zweitens zum Thema des Kontrollierens der Interviewer: In einem gewissen Rahmen wird dies von den Mafo-Instituten gemacht, allerdings ist es natürlich nicht möglich, jedes Interview zu überprüfen. Ein größeres Institut hat rund 400 freie Mitarbeiter, die Interviews durchführen.... Man kann einfach nicht alles kontrollieren und das wissen auch die Mitarbeiter. Ja, und wenn dann die Bezahlung auch noch zu wünschen übrig läßt, greift man zur Selbsthilfe, die natürlich nicht unbedingt im Sinne des Arbeitgebers oder der gestellten Aufgabe ist.
Meiner Meinung nach spielen bei dieser Thematik einige Faktoren zusammen, die die Ehrlichkeit der Interviews negativ beeinflussen.

gruß Dagmar

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Iris Grassegger

Ich hab auch schon von Bekannten, die in Callcentern arbeiten, gehört, daß es durchaus nicht unüblich ist die Fragebögen selber auszufüllen, anstatt die Telefonate zu führen. Mich würde interessieren inwieweit ein Marktforschungsinstitut solch eine "Fehlerquote" in ihrer Auswertung berücksichtigt?

"Ehrlichkeit" bei Interviews

by ingrid lusk

die rege diskussion hier ist ja grundsätzlich erfreulich, zeugt sie doch von hohem interesse an der sache, ABER:
eines sollte man doch klarstellen:
schwindeln beim interviewen (selbstausfüllen, freunde in die quote ?basteln? und ähnliches) ist kein kavaliersdelikt! wir reden hier über BETRUG und damit über ein kriminelles delikt. wenn ein institut auf solche betrügereien draufkommt, kann es jedenfalls das zu unrecht ergaunerte honorar zurückfordern bzw. einklagen, und wenn daraus ein grösserer schaden erwachsen ist (z.B. kunden verlieren o.ä.) kann es sich beim interviewer schadlos halten und ihn verklagen.
soweit die rechtliche lage.

dazu kommt: tatsächlich reagieren die respondenten in den meisten fällen bei kontaktaufnahme interessiert, sogar erfreut (tenor ?na endlich werd ich auch einmal befragt, hab schon so viel darüber gelesen...?).
es ist also nicht die unwilligkeit der zielpersonen, die die interviewer zum schummeln verleitet, sondern oft nur die persönliche faulheit und bequemlichkeit.
natürlich spielt das zugegeben manchmal magere honorar hier eine auslösende rolle, aber eine gewisse grundtendenz zur unredlichkeit muss schon vorhanden sein.

als studienleiterin in zwei grossen instituten habe ich allerdings die erfahrung gemacht, dass die meisten interviewer redlich sind und die schwarzen schafe früher oder später auffliegen (und rausfliegen...).
und was die ?ehrlichkeit? der befragten betrifft, so ist die in einem derart überwältigenden ausmass gegeben, dass die wenigen, die (aus welchen gründen auch immer) bewusst lügen, wahrhaftig nicht ins gewicht fallen (und bei den gründlichen plausibilitätskontrollen meist ohnehin hinausfliegen).

alles in allem: macht euch keine sorgen um die marktforschung in österreich ? sie ist seriös, kompetent und zuverlässig!

AW: Ehrlichkeit bei Interviews

by [unbekannt]

Ein paar schwarze Schafe gibt es in jeder Branche, das ist klar. Doch wenn ich mir die Beiträge hier ansehe und meine Erfahrungen aus meiner Studienzeit dazurechne, dann habe ich kein gutes Bild von der Marktforschung.

Zu meinen Erfahrungen: Sehr gute Freunde von mir, die z.B. Psychologie studiert haben (an unterschiedlichen Unis) haben mich zum "Theaterspielen" eingeladen. (Stell Dir vor, Du bist ein 40jähriger, alleinstehender Mann ... und füll bitte den Fragebogen aus ... und jetzt stell Dir vor, Du bist eine 30 jährige Frau mit Kind etc. etc.)

Nun, hier kann ja noch nicht viel passiert sein, da der Fragebogen ja "nur" für die Uni bzw. für einen Schein gebraucht wurde. Zwar basieren sehr viele Diplomarbeiten auf solchen Umfragen ... aber Uni ist Uni ist Uni ...

Zum Thema "endlich werde ich auch einmal befragt": Wenn mich ein Marktforscher anruft und ein Interview machen möchte, dann wimmle ich ihn prinzipiell ab, da ich schlechte Erfahrungen gemacht habe. Einmal war z.B. jemand dabei, der mir eigentlich ein Produkt verkaufen wollte, ein andermal sprach der Interviewer von "max. 3 Minuten", gedauert hat es eine Viertelstunde. (Ok, da war ich selbst schuld, ich hätte nach 3 Minuten einfach auflegen sollen ...) usw.

mfg,
Werner Wolf.

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Ignaz Wrobel

Ah ja, das sind also die vertrauensbildenden Massnahmen - mit der rechtlichen Keule drohen und behaupten, dass sowieso alles in Ordnung ist. Ich kann die Mehrzahl der Beiträge aus eigener Erfahrung jedenfalls bestätigen.

MFG
I.W.

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by ingrid lusk

lieber ignaz,
das sollten keine "vertrauensbildenden massnahmen" sein - ich wollte damit in erster linie die kollegInnen, die hier mit ihren schwindeleien geprahlt haben, darauf aufmerksam machen, dass das eben kein kavaliersdelikt ist.

tatsächlich ist es so, dass durch die intensiven kontrollmechanismen bei den meisten instituten die FOLGEN dieser schwindeleien ausgemerzt werden können - der SCHADEN(zusätzlicher kontrollaufwand, oft zusätzliche interviews als ersatz, zeitverzögerungen...), der den INSTITUTEN daraus erwächst, bleibt dennoch bestehen, doch das soll hier nicht das thema sein...
nix für ungut!

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Katerina Kombercova

Ich stimme mit den meisten Beiträgen überein. Ich glaube, daß es sehr schwierig ist die Ehrlichkeit der Interviewer zu überprüfen und noch schwieriger ist die Überprüfung der Ehrlichkeit bei den Befragten. Allerdings glaube ich, dass es doch einige Methoden gibt die Unehrlichkeit der Interviewer vermeiden können.
Das Geld stellt leider sehr oft die Priorität bei den Interviewer dar und führt dazu, dass die Interviewer schummeln (wenn die Bezahlung mit der Menge der ausgefühlten Fragebögen zusammenhängt, kann ich mir sehr wohl vorstellen, dass die Interviewer die Fragebögen selbst ausfühlen, damit sie die bestimmte Menge erreichen.)

Ich denke aber, dass es auch genügend ehrliche Interviewer gibt.

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Virginia Rupprecht

> Also, ich wollte auch bei einem Marktforschungsinstitut zu
> arbeiten beginnen, war bei der Bewerbung (oder
> Vorbesprechung). Die Einführung und Informationen die wir
> von der Leiterin erhalten haben waren sehr dürftig. Demnach
> ist es kein Wunder, wenn die Leute solchen Umfragen sehr
> skeptisch und mißtrauisch gegenüber stehen. Außerdem kenne
> ich noch einen Freund, der jetzt bei einem
> Marktforschungsinstitut arbeitet, der schon öfters in
> Studentenheimen war, und diese Umfragen alles andere als
> korrekt durchführte. Also die Antworten wurden teileise
> schon gelenkt, und die Befragten waren einmal männlich, dann
> weiblich, mal Akademiker, mal Pensionist... Ihr wisst schon
> was ich meine. Solche Umfragen bringen dann natürlich gar
> nichts und verfälschen alles. Ich bin skeptisch, ob das
> nicht auch bei vielen anderen der Fall ist, die nach
> Interviews bezahlt werden....

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Virginia Rupprecht

Ich arbeite selbst in einem namhaften Callcenter, wo auch Interviews für Kunden durchgeführt werden (ist allerdings kein richtiges Marktforschungsinstitut). Bei uns werden die Agents (so nennt man die) sehr wohl umfassend geschult und auch überprüft. Schulungen, können je nach Aufwand, sogar über mehrere Tage gehen. Kontrolliert wird ganz klassisch, indem jemand neben dir sitzt und dir zuhört, bzw. es werden auch Testanrufe gemacht. Ich denke, man muss auf jeden Fall zwischen Interviewern, die Testbögen in die Hand gedrückt bekommen und nach Stückzahl bezahlt werden und Interviewern, die wirklich in einen normalen Arbeitsprozess eingebunden sind, unterscheiden. Wie schon von anderer Seite erwähnt, wird es immer schwarze Schafe geben, die allerdings das Gesamtbild nicht trüben sollten. Denn die Zahl der "ehrlichen" Caller überwiegt auf jeden Fall (kenne einige Institute). Ich als Kunde würde ohnedies nur zu bekannten Unternehmen gehen, um meine Umfragen durchführen zu lassen.

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Alfred Braun

Hallo Ingrid,
Ich glaube, mich erinnern zu können, daß es vor vielen Jahren eine Untersuchung gegeben hat, bei der rausgekommen ist, daß erfahrene Interviewer durchaus imstande sind, Interviews "korrekt" zu fälschen. Es gab damals keine signifikanten Unterschiede zu den "echten" Interviews! Ich weiß aber nicht mehr, wo und wann das war.
Liebe Grüße
Alfred (Braun)

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by katrin burgstaller

hallo!

Ich selbst habe am Anfang meiner Studienzeit in einem bekannten Markt - und Meinungsfroschungsinstitut gearbeitet.

Seit mir dieser Einblick gewährt wurde, stehe ich der Markt- und Meinungsforschung sehr skeptisch gegenüber. Viel zu wenig Interviewer sollten viel zu viele Fragenbögen bearbeiten. Wenn man über das Wochenende 15 Fragebögen, (wobei diese Fragebögen lang - 40 Minuten waren) mitbekommt, mit der Aufforderung, "freunde und Bekannte, die in die Quote passen zu interviewen" wird wohl kein realistisch denkender Mensch annehmen können, dass das auch wirklich gemacht wird. Selbst wenn der Interviewer/ die Interviewerin ehrlich ist. - Es ist wohl schwer, so viele Leute zu finden. ABER die Studie mußte ja bald fertig sein!

Wenn man dann Fragebögen beim Institut abliefert, deren Gehalt deren Meinung zu kurz ist, dann wird man gebeten, eben noch etwas dazuzuschreiben. SO TATSÄCHLICH GESCHEHEN.

Ob der Interviewer/die Interviewerin wirklich ehrlich ist, hängt a) von der Seriösität eines Institutes ab und b) vom Forschungs- und Fragebogendesign c) von seiner eigenen Persönlichkeit. Verquickte Quoten die nicht zu erfüllen sind, weil die geforderten Profile einfach nicht zur Verfügung stehen fürhen zwangsläufig dazu, dass das Kreuzerl bei der Altersgruppe halt passend der zu erfüllenden Quote gemacht wird.

Letztendelich könnte man den Fehler auch noch beim Auftraggeber selbst suchen: Die Studie soll in einem unrealistischen Zeitraum abgeliefert werden. Oft ist es wohl schwierig in dieser Zeit alle Interviews perfekt zu erhalten. Aber das ist eine Frage, in die ich keinen Einblick habe.

lg katrin

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Marian Osicka

> Ich arbeite selbst in einem namhaften Callcenter, wo auch
> Interviews für Kunden durchgeführt werden (ist allerdings
> kein richtiges Marktforschungsinstitut). Bei uns werden die
> Agents (so nennt man die) sehr wohl umfassend geschult und
> auch überprüft. Schulungen, können je nach Aufwand, sogar
> über mehrere Tage gehen. Kontrolliert wird ganz klassisch,
> indem jemand neben dir sitzt und dir zuhört, bzw. es werden
> auch Testanrufe gemacht. Ich denke, man muss auf jeden Fall
> zwischen Interviewern, die Testbögen in die Hand gedrückt
> bekommen und nach Stückzahl bezahlt werden und Interviewern,
> die wirklich in einen normalen Arbeitsprozess eingebunden
> sind, unterscheiden. Wie schon von anderer Seite erwähnt,
> wird es immer schwarze Schafe geben, die allerdings das
> Gesamtbild nicht trüben sollten. Denn die Zahl der
> "ehrlichen" Caller überwiegt auf jeden Fall (kenne einige
> Institute). Ich als Kunde würde ohnedies nur zu bekannten
> Unternehmen gehen, um meine Umfragen durchführen zu lassen.


Wenn Sie die Interviewer gründlich schulen, ist das sicherlich nicht die Regel. Ich möchte Ihnen nicht zu nehe treten, aber können Sie einen Interviewerbias erkennen?
Nicht jeder der einen Führerschein besitzt ist ein(e) RallyfahrerIn! Wenn Sie die Rallylizenz bestzen, müssen Sie sicherlich als Einzelfall eingestuft werden. Die Kunden verlassen sich darauf, dass die Untersuchungen von kompetenten Personen durchgeführt werden. Wie sollen sie das auch überprüfen. Mit dem Obmann des Call Center Forum habe ich diesbezüglich schon ein Gespräch geführt. Es steht insgesamt der Ruf der Marktforschung auf dem Spiel!

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by karl kalamitsi

Den Fehler sollte man in den meisten Fällen beim Auftraggeber suchen ! Denen kanns nicht schnell genug gehen !

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Peter Maderl

Ich leite das Marktforschungsinstitut m(Research in Graz und war als Student lange Zeit Feld-Verantwortlicher und somit mit der EWinschulung, Überwachuing und Abrechnung der Feldmanschaft betraut. Mir sind daher alle Tricks bekannt,die vorallem von Studenten angewandt werden - unter diesen gibt es sicherlich die meisten schwarzen Schafe! Tipp !: Durchmischen der Manschaft. Tipp 2 Korrelationsanalysen durchführen zw. Antwortverhalten über alle Daten und Daten auf Basis einzelner Interviewer! Bei Abweichungen nochmalige Kontrolle!

Face to Face Interviews sollten besonders Tipp:kontrolliert werden, hier neigen Interviewer zur Schaffung von Eigenpanels!

Tipp:Viele Interviewer machen jeweils wenige Interviews!
Interviewer müssen Protokolle führen! Anrufen bei befragten Personen( wann befragt, wie lange gedauert, welche Fragen gestellt, etc, etc.)
Tipp: Kontrollfragen einbauen!

Tipp: Wenn die Quote besonders eng wird,noch genauer Kontrollieren!

Tipp:Sich selbst bzw. andere "Mysterys" einschleusen in die Feldarbeitsphase!

Tipp:Volle Transparenz gg dem Auftraggeber, ebenfalls Kontrollen anbieten!

Wir setzen diese Maßnahmen und sind uns sicher mit validen Daten auch durch Plausibilitätschecks zu arbeiten!

Es macht nämlich keinen Spass mit getürckten Daten zu arbeiten!!!!!

Besonders bei Marktpotentialanalysen würde es doppelt peinlich werden vor dem Auftraggeber, der ja in der Regel nicht dumm ist und meist über backdaters verfügt, solch Zahlenwerk zu präsentieren!


Ich für mich schließe Interview-Fälschungen im großen Stil aus: Sollte bei 1-5000 Interviews 1 Interview gefälscht worden sein, so kann ich damit leben, auch wenn ich nicht dahinter gekommen bin!

Wer aber fälscht und erwischt wird und jeder wird erwischt, der bekommt nichts bezahlt und auch wenn er nur ein einziges Interview gefälscht hat!

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by Peter Maderl

> Den Fehler sollte man in den meisten Fällen beim
> Auftraggeber suchen ! Denen kanns nicht schnell genug gehen
> !

AW: "Ehrlichkeit" bei Interviews

by richard wolf

> Den Fehler sollte man in den meisten Fällen beim
> Auftraggeber suchen ! Denen kanns nicht schnell genug gehen
> !


andererseits könnte man argumentieren, dass wenn jemand so einen auftrag gibt und dafür gut zahlt, er erwarten kann, dass was er sich ausgemacht hat so gemacht wird. dafür bezahlt er ja.
das thema ist sehr komplex.




 
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